|
Pakt 21. Das Ende eines Traumes
" Warum bist du hier? Um mich leiden zu sehen?" " Nein. Ich bin hier, um dich ins
wahre Leben zurück zu holen. Doch dazu musst du bereit sein. Du kannst hier
bleiben, wo du keine Schmerzen erleidest. Oder du kehrst zurück in die Realität
wo dein Platz ist." " Die Realität ist grausam." " Heißt das, dass du für immer
in der Dunkelheit sein willst?" " Ich bin ein Dämon. Dämonen leben in der Dunkelheit."
" Aber irgendwann, wirst auch du dich als Dämon in der Dunkelheit einsam fühlen.
Du hast zwei Persönlichkeiten. Die eine wird in der sterben und die andere..."
" Ich bin tot... Ich kann nicht zurück als Dämon! Ich will einfach nur ich sein."
" Das verstehe ich ja auch und trotzdem musst du zurück ins Leben. Bitte, Fox.
Schlag deiner Mutter diesen Wunsch nicht ab. Denk an das heilige Schwert.
Ohne dich, wird es nie wieder geboren werden."
" Wie kann ich ein normales Leben führen, wenn ich nicht normal bin...?
Das Schwert hat in mir nicht seinen rechtmäßigen Besitzer gefunden. Es hat sich
geirrt und nun ist es tot.", sagte Fox. " Aber es wird wieder leben, wenn du auch
wieder lebst. Wenn du jetzt ganz leise bist, wirst du deine Freunde nach dir rufen
hören." " Schwachsinn! Lass mich in ruhe! Lass mich hier in der Dunkelheit allein!"
Lady Lylat ging zu Fox und streckte ihren Arm aus. " Nimm meine Hand, Fox."
"Ich kann es einfach nicht fassen, das er uns verlassen hat. Los James! Unternimm
endlich etwas! Ich weiß das du in der Lage bist, ihn wieder zu beleben. Mach schon!
Worauf wartest du?", fragte Falco. " Ich könnte..., aber ich tue es aus einen
einfachen Grund nicht." " Und der wäre?", fragte Falco.
" Dämonen können nur den Körper wiederbeleben. Die Seele wäre dann für immer
verloren." " Und warum konnte es dann Fox? Du lügst doch, James!"
" Nein, ich lüge nicht! Und wenn du die Wahrheit nicht akzeptieren kannst,
dann tut es mir leid für dich! Du bist nicht der einzige, dem es weh tut!",
sagte James. " Und... was sollen wir jetzt tun?", fragte Husky. " Die Great Fox,
wird in wenigen Minuten Corneria erreicht haben.", sagte Bill. " Nun wird das
Gleichgewicht zwischen Raum und Zeit völlig durcheinander geraten. Fox war der
einzige, dem die Kraft des Krazoa- Schwertes gegeben wurde. Er hatte die Kraft
zwischen Raum und Zeit. Auch wenn es ihm nicht ganz bewusst wurde. Er hätte das
Universum verändern können.", sagte Anke.
Mit einmal erschien wieder ein helles Licht in dem Lady Lylat stand. In ihren
Armen hielt sie die Seele von Fox.
" Ich bringe euch Fox zurück. Er hatte sich in seiner Traumwelt verlaufen und
fand nicht mehr zurück." James wusste was zu tun war und stand mit Fox in den
Armen auf und ging zu Lady Lylat. " James..." " Kitsune..." James sah verlegen
von ihr weg. " Du... blutest über der Stirn und an der Wange.", sagte Lady L.
und fasste James an die Wange. " Ich weiß... Nur ein Kratzer." " Warum siehst
du mir dabei nicht in die Augen?" " Ich... schäme mich, für das was ich getan
habe. Und das..." " Und das was?" " ... das ich dich töten wollte. Ich weiß,
das es mit einem einfachen " es tut mir leid" nicht getan ist.", sagte James.
" Schon gut, ich verzeih dir." " Warum?" " Weil ich dich immer noch liebe,
James und daran wird sich auch nichts ändern." " Kitsune... Ich habe dich einfach
nicht verdient.", sagte James. " Diese Worte, will ich eben nicht gehört haben.",
sagte Lady L. und küsste James. James war völlig erschrocken über diese Reaktion.
" Wofür war der denn?" " Als ob du das nicht wüsstest.", sagte Lady L. und
gab James die Seele von Fox. " Pass gut auf ihn auf..." " Das werde ich.",
sagte James und strich Fox über die Stirn. " Es wird Zeit für mich. Ich muss
gehen.", sagte Lady L. und ging ein paar Schritte zurück. " James. Eines
hätte ich von dir noch gerne gewusst: Kennst du den Wunsch von Fox?"
" Ja. Ich denke schon. Eines Tages vielleicht..., wird er in Erfüllung gehen.",
sagte James mit einem leichten lächeln. " Das freut mich zu hören.", sagte Lady
L. und verschwand im Licht. " Ich hoffe schon sehr bald...", sagte James und
drehte sich zu den Anderen um. " Netter flirt.", sagte Tristen. " Habt ihr
etwa... alles mitbekommen?", fragte James. " Na klar. Vor unseren Augen küsst
ihr euch. Und da soll man sich wegdrehen und nicht zu hören? Ewas viel
verlangt, oder?", sagte Bill zu James der sich schämte. " Oh, Mann...", sagte James.
Mit einmal viel Falco dazwischen. " Schaut mal! Ich glaube Fox hat sich eben
etwas bewegt." " Wirklich?", riefen alle und warteten, dass sich Fox noch mal
bewegt. " Hast du dir das auch nicht eingebildet, Falco?", fragte Katt. " Nein,
Verdammt. Hab ich nicht." James legte Fox auf die Erde und horchte an seiner
Brust. " Ich glaube, ich höre Herzschläge.", sagte James zu den Anderen. "
Echt jetzt? Lass mich auch mal.", sagte Falco und horchte an Fox' Brust. "
Ja, ich höre es auch. Sein Herz schlägt immer kräftiger. Fox lebt wieder!"
" JUHUUU!", jubelten Anke und Katt und umarmten sich vor Freude.
" Ich fass es nicht.", sagte Wolf. " Hast du es etwa anders erwartet?", fragte
Justin der neben Wolf erschien. " Nein...", sagte Wolf mit gesenkten Kopf.
" Warum dann diese Unfassbarkeit?" " Ich weiß auch nicht...", sagte Wolf.
" Schaut mal! Er kommt zu sich.", sagte Husky. Fox öffnete langsam die Augen und
sah seinen Freunden ins Gesicht. " Was... macht ihr denn hier?" " Dumme Frage!
Wir haben gewartet, dass du wieder zu dir kommst.", sagte Falco. " Falco...? Du
lebst? Oder bin ich doch tot?" " Zum Glück lebst du wieder, Fox!", sagte Anke
und umarmte Fox weinend. " Also lebe ich jetzt doch, oder wie?"
" Das ist Fox. So kenn ich ihn und nicht anders.", sagte Falco. " Ich... kann
es immer noch nicht glauben. Bei wem liege ich eigentlich im Arm...?", fragte
Fox leise und sah nach oben. " Na Kleiner? Hattest du einen schönen Traum?"
" ...Vater...?" Fox sah in das vertraute Gesicht seines Vaters. " Bist du es auch
wirklich?" " Ich denke schon.", sagte James lächelnd. " YEAH! Ich wusste es!
Ich hatte recht! Ich habe dich gerettet!", sagte Fox. " Was hat der denn auf
einmal?", fragte Tristen. " Das ist normal.", antwortete Bill. " Ich hab's dir
doch gesagt: Ich weiß einen Weg dich zu retten." " Ach Fox, komm her.", sagte
James und drückte Fox an sich ran. " Tut mir leid, dass ich dir wehgetan habe
und auch bei den Anderen tut es mir leid.", sagte James. " Wenn Fox ihm verzeihen
kann, dann tue ich es auch.", sagte Falco. " Ich danke euch.", sagte James. "
Endlich habe ich meinen Vater wieder. Jetzt darfst du auch nicht mehr fort gehen,
versprich es." " Ich verspreche es.
" Lasst uns zurück zur Great Fox kehren. Wenn ich mich nicht irre, müsste sie
jetzt angekommen sein.", sagte Bill und alle gingen zu ihren Arwings.
" Sag mal Fox: Wie willst du mit deinem Vater zur Great Fox?", fragte Falco.
" Wir fliegen einfach hinterher. Was hast du denn gedacht?", fragte Fox. " Könnt
ihr denn im All atmen...?", fragte Falco. " Na klar! ... oder?", fragte Fox
seinen Vater. " Einige haben die Gabe im All zu atmen. Wir gehören dazu.", sagte
James. Falco staunte, als er dies hörte und stieg ins Cockpit des Arwings. "
Wir starten. Great Fox. Wir kehren zurück.", sagte Katt. " Ich sende Peppy und
Slippy eine Nachricht, dass wir wohlauf sind und zur Great Fox zurück fliegen.",
sagte Bill. " Tja, bis gleich, Fox.", sagte Anke und flog den Anderen hinterher.
" Dann wollen wir mal.", sagte James. " Den Arwings nach.", sagte Fox.
Als alle bei der Great Fox ankamen, kamen Peppy, Slippy und Rob in die Arwinghalle,
um die Crew zu empfangen.
" JUHUUU! Ihr seid alle wieder da.", jubelte Slippy. " Ich habe keine Minute daran
gezweifelt, dass ihr es nicht schafft.", sagte Peppy.
" Wir sind eben das Starfox Team. Wir schaffen alles, egal wie Stark der Gegner
auch sein mag.", sagte Falco. " Wie recht du hast.", sagte Fox und lehnte sich an
seinen Vater. " Ist James auch wirklich wieder er selbst?", fragte Slippy vorsichtig.
" Sehe ich denn nicht danach aus?" " Nun ja, einbisschen...", sagte Slippy. "
Erwischt.", sagte James. " WUSSTE ICHS DOCH! HILFE, HILFE!!", rief Slippy panisch.
" Hey Frogy. Das war nur ein joke.", sagte James lachend. " Slippy glaubt aber
auch wirklich alles, was man ihm erzählt.", sagte Falco. " Ach, halt deinen
Schnabel!" " Wird nicht frech sonst knallt es!"
" Falco und Slippy harmonieren wirklich gut.", sagte Husky.
" Fox. Sie erhalten eine Holographische Nachricht von General Pepper.", sagte Rob der unterbrach.
" Verbinden.", sagte Fox und ging mit seinen Kameraden zur Kommandobrücke. Wenige
Sekunden erschien das Hologramm von General Pepper. " Ich gratuliere euch, Starfox
Team. Ihr habt nicht nur unsre Welt, sondern auch das gesamte Lylat System vor
diesen widerlichen Kreaturen gerettet. Dafür danke ich euch und im Namen des Volkes
von Corneria."
" Nichts zu danken, General. Es ist für uns immer eine große Ehre der Cornerianischen
Armee zu helfen.", sagte Fox und verbeugte sich.
" Aber eine Frage bleibt offen: Warum ist das Schwarze Loch, dass so plötzlich
erschienen ist, wieder verschwunden? Haben Sie da vielleicht eine Vermutung, Fox?",
fragte der General. " Eine Vermutung habe ich... Aber die werde ich ihnen nicht
sagen.", sagte Fox lächelnd und beendete das Gespräch.
" Was macht eigentlich Wolf hier, Fox?", fragte Peppy. " Wolf gehört ab sofort mit
zur Crew." " Ach..., halt die Klappe.", sagte Wolf lächelnd. " Ich hoffe, dass
Wolf nicht noch mal unser Vertrauen missbraucht.", sagte Peppy. " Glaub mir Peppy.
Mit Dämonen wird sich Wolf nicht mehr so schnell einlassen.", sagte Falco und alle
lachten fröhlich. " Du sag mal, Falco? Wie bist du eigentlich wieder zurück ins
Leben gekehrt? Ich dachte du währst tot.", fragte Fox, Falco.
" Das verrate ich dir nicht..." " He, warum denn nicht? Los, spuck aus! Ich will
alles wissen." " Du kannst noch so an mir rumzerren. Ich sage dir nichts." " Du
bist so gemein!", rief Fox. " Überleg doch selber, vielleicht kommst du drauf.", sagte Falco lächelnd.
" Die beiden sind wirklich unzertrennlich.", sagte Anke und sah Fox und Falco hinterher.
" Das stimmt. Nicht jeder hat das Glück, so einen guten Freund zu haben. Dennoch
habe ich nicht daran gezweifelt, dass Fox es nicht schafft das Lylat System zu retten.",
sagte Husky. " Auch nicht eine Sekunde?", fragte Bill.
>
" Nein. Denn alles was geschehen ist, habe ich vorhergesehen."
See you next time...
|